
Burg Gladbach
Die zweiteilige Wasserburg Gladbach liegt romantisch in einer Aue am Ortsrand des gleichnamigen Dorfes. Ihre Gräben speist der Neffelbach. Die Burg wurde von ihren Eigentümern bis in die jüngste Vergangenheit umgestaltet: Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren hier Zweige der Zülpicher Fabrikantenfamilie Sieger ansässig.
Ab 1971 gehörte sie Victor Rolff, einem Spross derjenigen Familie, die bis dahin die Zülpicher Braunkohlentagebaue betrieben hatte. Der Landsitz im Bergischen, auf dem er bislang wohnte, hatte dem Bau einer Talsperre weichen müssen. Der Unternehmer widmete sich nach der Abwicklung des Bergbauunternehmens dem Ausbau der Burg sowie seinen weiten kulturellen Interessen. Er gründete 1995 als persönliches Vermächtnis die gemeinnützige F. Victor Rolff-Stiftung. Sie unterhält die Burg, fördert regionale Bildungs-, Kunst- sowie Naturschutzprojekte und unterstützt Kunstschaffende.
Ab 1971 gehörte sie Victor Rolff, einem Spross derjenigen Familie, die bis dahin die Zülpicher Braunkohlentagebaue betrieben hatte. Der Landsitz im Bergischen, auf dem er bislang wohnte, hatte dem Bau einer Talsperre weichen müssen. Der Unternehmer widmete sich nach der Abwicklung des Bergbauunternehmens dem Ausbau der Burg sowie seinen weiten kulturellen Interessen. Er gründete 1995 als persönliches Vermächtnis die gemeinnützige F. Victor Rolff-Stiftung. Sie unterhält die Burg, fördert regionale Bildungs-, Kunst- sowie Naturschutzprojekte und unterstützt Kunstschaffende.
Digitales Format: Dr. Jens Alvermann, LVR-Museumsverbund
Text: Hans-Gerd Dick, Stadt Zülpich; Stefanie Niers, Römerthermen Zülpich
Fotos: Dr. Jens Alvermann
Grafik: Janine Kaiser, LVR-Museumsverbund
Sprecherin: Corinna Lehmann, Köln
© Römerthermen Zülpich 2024
Text: Hans-Gerd Dick, Stadt Zülpich; Stefanie Niers, Römerthermen Zülpich
Fotos: Dr. Jens Alvermann
Grafik: Janine Kaiser, LVR-Museumsverbund
Sprecherin: Corinna Lehmann, Köln
© Römerthermen Zülpich 2024