Die Harff’sche Burg in Nörvenich
Haus ohne Hüter
Die Burgruine Harff’sche Burg steht auf Privatgelände und ihr Anblick kann nur aus der Ferne genossen werden. Die schon seit 1880 unbewohnte und seither stetig verfallene Burg besticht durch ihre noch zu erkennenden vorzüglichen Anlagen und ihr malerisches Aussehen, dass die sich in ihr einnistende und umgebende Natur hervorzaubert.

Die von Freiherr Johann Harff zu Geilenkirchen Mitte des 16. Jahrhunderts an der Stelle einer älteren Hofanlage im Stil der Renaissance errichtete Niederungsburg wurde nie, wie ursprünglich geplant, als winkelförmige Burganlage mit Wehrmauern, die eine Hofanlage bilden, gebaut. Heute besteht die Ruine aus einem zweigeschossigen rechteckigen Herrenhaus auf einem hohen Sockelgeschoss mit Gewölbekellern und einem Rundturm im Osten. An der westlichen Giebelseite befindet sich ein anspruchsvoller Renaissance-Erker mit den Wappen Johann von Harff’s und seiner Frau Irmgard von Plettenberg.
Digitales Format: Dr. Jens Alvermann, LVR-Museumsverbund
Text: Hans-Gerd Dick, Stadt Zülpich; Dr. Iris Hofmann-Kastner, Römerthermen Zülpich
Foto: Dr. Iris-Hofmann-Kastner
Grafik: Janine Kaiser, LVR-Museumsverbund
Sprecherin: Corinna Lehmann, Köln
Illustration: Natascha Schmitz, Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege

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