
St. Ulrich in Kerpen-Sindorf
Im „Liber valoris“ erwähnt
Die Existenz St. Ulrichs ist um 1300 urkundlich durch einen Eintrag im „liber valoris“, das ein Verzeichnis über zu leistende Kirchenabgaben darstellt, belegt. Es kann aber auf Grund der Erwähnung des Ortes “Segendorp“ im Jahr 1141 in einem Dokument der Abtei St. Pantaleon gemutmaßt werden, dass die Anfänge der Kirche schon vor dieser Zeit liegen. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts stürzte der erste romanische Bau ein, lediglich der Turm blieb erhalten. Die 1484 neu entstandene Hallenkirche mit drei Schiffen und fünfseitigem Chor weist als Besonderheit auf, dass ihre Breite die Länge des Kirchenraums übertrifft.
Nach einem Brand 1805 und durch Schäden aus dem 2. Weltkrieg mussten Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, die die Grundform der mittelalterlichen Kirche aber nicht beeinträchtigt haben.
Neben St. Maria Königin zur Filialkirche herabgestuft, markiert sie allein den mittelalterlichen Ortskern.
Nach einem Brand 1805 und durch Schäden aus dem 2. Weltkrieg mussten Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, die die Grundform der mittelalterlichen Kirche aber nicht beeinträchtigt haben.
Neben St. Maria Königin zur Filialkirche herabgestuft, markiert sie allein den mittelalterlichen Ortskern.
Digitales Format: Dr. Jens Alvermann, LVR-Museumsverbund
Text: Hans-Gerd Dick, Stadt Zülpich; Dr. Iris Hofmann-Kastner, Römerthermen Zülpich
Foto: Dr. Iris-Hofmann-Kastner
Grafik: Janine Kaiser, LVR-Museumsverbund
Sprecherin: Corinna Lehmann, Köln
Illustration: Natascha Schmitz, Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege
© Römerthermen Zülpich 2023
Text: Hans-Gerd Dick, Stadt Zülpich; Dr. Iris Hofmann-Kastner, Römerthermen Zülpich
Foto: Dr. Iris-Hofmann-Kastner
Grafik: Janine Kaiser, LVR-Museumsverbund
Sprecherin: Corinna Lehmann, Köln
Illustration: Natascha Schmitz, Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege
© Römerthermen Zülpich 2023